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Ein Hauch von Provence weht über dem Garten. Dicke Hummeln tummeln sich im duftenden Lavendel und im Teich quaken Frösche, schwimmen Goldfische. Eine kleine Wasserfontäne lädt die Vögel zum täglichen Bad. Sie putzen ihr Gefieder am liebsten vor Publikum. Und Kinder jeden Alters lieben es. Während Mama durch den Laden bummelt vergnügt sich der Nachwuchs im romantischen Garten des Casattinas (übersetzt: kleines Haus). Das neu erbaute Holzhaus mit Wintergarten in Hamburg- Duvenstedt erinnert im Stil an eine Mischung zwischen kanadischer Holzfällerhütte und Helgoländer Hummerbude. Im Verkaufsraum mit offenem Kamin füllt sich der Kunde sofort wohl. Im Sommer summt der Deckenventilator, im Winter knistert das Holz. Das Geschäft ist nicht überladen. Man kann das Auge genüsslich über ein großes buntes Sammelsurium aus Praktischem und zeitlos Schönem schweifen lassen. Englisches Geschirr „Botanical Garden“ aus feinstem Porzellan verträgt sich hervorragend mit Zeller Keramik in den neuen mediterranen Farben Natural Green, Shocking Blue, und Crazy Gelb. Viel Wert wird auf Handarbeit und natürliche Materialien gelegt.
So passt die afrikanische Ecke mit holzgeschnitzten Zulu-Kriegern, die als Teelichter fungieren, Vögeln aus Eisen und Stahl, sowie Bodenkissen mit Zebramotiven in den afrikanischen Farben beige-braun-ocker hervorragend zu dem Weidenkorb, bis oben hin mit „Hexenschuhen“ aus dem Schwarzwald gefüllt. Die aus Maisstroh geflochtenen Schuhe werden in Original-Handarbeit in den alemannischen Fasendorten Schutterwald, Ortenberg und Gengenbach hergestellt. Ein Paar besteht aus 12 Metern geflochtenem Mais. Ursprünglich gehören die „Hausschuhe“ den „Hexen“ im Karneval. Doch da sie besser sind, als jede Fußbodenheizung im Winter wurden sie schnell zweckentfremdet. Der Preis von ein Euro pro Schuhgröße im Casattina ist sehr günstig. Es gibt romantische Tischwäsche aus Frankreich, kuschelige Decken aus Amerika und vor dem Kamin im Winter echte Springbockfelle, Taschen, Hocker und Lampen aus Südafrika. Wunderschöne dicke Kerzen aus Afrika, Webteppiche aus Mexiko, Hängematten aus Guatemala und Berberzelte von den Beduinen.
Die Serie „Le Lauron“ mit Provencedüften und hochwertigen Olivenprodukten erinnert dann wieder an den Süden passt aber harmonisch ins Gesamtbild des schnuckeligen Ladens. Die beiden Besitzerinnen sorgen auch ständig für frischen Wind. Der Laden muss sich täglich neu entfalten. Langeweile ist hier fehl am Platz. Die Kontakte der Jounalistin Christel Vollmer reichen einmal rund um den Erdball. Inspiriert von verschiedenen Kulturen, der Liebe zu Frankreich und Italien, sowie jungen Praktikantinnen aus aller Welt – ist stets für Spannung im Laden gesorgt. „Wir erfinden unseren Landen fast täglich neu“, ist das Credo der beiden Partnerinnen Christel Vollmer und Gaby Schmidt. Damit ist noch einiges an Trends und Ideen zu erwarten. Für kommenden Winter sind die Beiden erst mal „gestrandet.“ Möbel aus Treibholz für den Indoor-und Outdoorbereich passen hervorragend zum Stil alter Landhäuser, mischen sich aber auch hervorragend mit dem derzeit so beliebten Vintage Look.
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